Bethanien-Chefkardiologe Professor Stefan Möhlenkamp (links), Dr. Felix Nensa von der Uniklinik Essen (Mitte) und Gastgeber Dr. Hans Nühlen (rechts) bei der Herzensangelegenheit 2020 im Autohaus Nühlen.
Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services


Moers. Rund 400 Gäste hören bei der Herzensangelegenheit im Autohaus Nühlen in Moers neueste Informationen. Thema war diesmal die digitale Technik im Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Wearables spielen eine wichtige Rolle.

Zwei Fachleute haben am Montag rund 400 Gäste im Autohaus Nühlen auf den neuesten Stand der Dinge im Kampf gegen den plötzlichen Herztod gebracht. Der Moerser Feuerwehrchef Christoph Rudolph kennt übrigens einen guten Grund, warum es sich lohnt, bei diesem wichtigen Gesundheitsthema informiert zu sein.

„Rund 14000 Einsätze fährt der Rettungsdienst pro Jahr, oft ist das Herz der Grund, warum wir gerufen werden“, sagte Rudolph zum Auftakt der Herzensangelegenheit im Autohaus Nühlen. Wie wichtig Unterstützung bei einem Notfall ist, formulierte Rudolph so: „Bei einem Herzinfarkt kann jeder helfen. Nur nichts zu tun, ist in solchen Situationen falsch.“

Mit der Herzensangelegenheit setzen sich Dr. Hans Nühlen und Professor Stefan Möhlenkamp (Bethanien-Krankenhaus) seit 2012 für den Kampf gegen den plötzlichen Herztod ein. Auslöser war das Schicksal eines Mannes, der in einem Café am Altmarkt an einem Herzinfarkt gestorben war.

Wer wollte, konnte Rudolphs Aufruf am Montag auch gleich in die Tat umsetzen. Im Autohaus stand ein Rettungswagen, davor konnten die Gäste mit Unterstützung eines Rettungsteams die Herzmassage in Notfällen üben. Weitergehende Informationen vermittelte die Deutsche Herzstiftung, deren Vertreter ebenfalls regelmäßig an der Herzensangelegenheit teilnehmen.

Im Mittelpunkt des Abends standen zwei Mediziner, die über die rasante Entwicklung der digitalen Technik informierten. Professor Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Kardiologie im Bethanien-Krankenhaus, überraschte die Gäste im Autohaus Nühlen mit der Aussage: „Vergangenes Jahr ist der erste Patient ins Bethanien gekommen, bei dem eine Smartwatch Alarm geschlagen hat.“ Die mit entsprechenden Sensoren ausgestattete Digitaluhr habe auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, bei der Untersuchung im Krankenhaus habe sich dann herausgestellt, dass es sich um ein Vorhofflimmern des Herzens gehandelt habe.“

Dr. Felix Nensa, Oberarzt an der Universitätsklinik Essen, gestattete den Gästen anschließend einen tiefen Einblick in den Einsatz neuronaler Netze: „Es gibt immer mehr Daten, und die Möglichkeiten zur digitalen Auswertung sind jetzt da.“

Gastgeber Dr. Hans Nühlen hatte zu Beginn der Veranstaltung an Harry Seelhoff erinnert. Der 2019 gestorbene NRZ-Redakteur hatte die Herzensangelegenheit mit entwickelt. Nühlen: Harry Seelhoff hat sich für die gute Sache stark engagiert, wir werden ihn in Ehren halten.“

Quelle: Matthias Alfringhaus – NRZ

Hans Nühlen GmbH & Co. KG

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