r. Hans Nühlen, Ralf Kubbernuß (NRZ), Andrea Wagner (GHP), Dr. Ute Günther (Pro Ruhrgebiet) und Pero Mićić (v. l.) beim Wirtschaftsforum zum digitalen Wandel

 

Digitaler Wandel braucht Visionen

Beim Wirtschaftsforum von GHP-Nühlen hören 400 Gäste, wie die digitale Zukunft gestaltet werden könnte. Dr. Hans Nühlen kündigt neue Geschäftsfelder an. 

Moers. Viele Menschen fragen sich, was der digitale Wandel mit uns macht. Dr. Pero Mićić dagegen fragt: Was machen wir mit dem digitalen Wandel? Antworten lieferte der Zukunftsmanager am Montagabend vor 400 Gästen beim Wirtschaftsforum im Autohaus Nühlen. 

Dass dem Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hans Nühlen und der Kanzleigruppe GHP der digitale Wandel besonders am Herzen liegt, konnten schon die Besucherinnen und Besucher der beiden vergangenen Wirtschaftsforen bemerken. Dabei ging es allerdings vorrangig um den Menschen als Erfolgsfaktor und die technische Machbarkeit. Am Montagabend standen die Auswirkungen auf den Menschen im Mittelpunkt. Die sind erheblich, was, so Mićić, jeder Unternehmer unbedingt bei seinen Planungen für eine erfolgreiche Zukunft bedenken sollte. 

„Die Mitarbeiter fragen sich: Was ist die Vision eines Unternehmens? Ihre Gedanken tauchen aber in keiner Bilanz auf“, sagte Mićić. Deshalb sei es wichtig, Ideen zu haben, wie ein Unternehmen in fünf, zehn oder 20 Jahren aussehen soll. „Wir geht man denn als kleines oder mittelständisches Unternehmen an diese Frage heran?“, wollte Ralf Kubbernuß, der Moderator des Abends und stellvertretender NRZ-Chefredakteur, wissen. Mićić: „Auch kleine Unternehmen können die Zeit dafür finden, sich Gedanken über die Zukunft zu machen.

Dabei spielt der digitale Wandel eine zentrale Rolle. Die Erkenntnis mag für manche Teilnehmer des Wirtschaftsforums nicht neu sein, doch Mićić zeichnete ein  überaus anschauliches Bild von der digitalen Zukunft: „Global wird es darauf hinauslaufen, dass Strom immer preiswerter oder kostenlos wird. 3D-Drucker werden mit ihren Produkten dazu beitragen, dass das räumliche Internet entsteht. Es wird eine leichtere Welt, wenn wir uns darauf einlassen.“

Trotzdem sei es nicht so, dass die zunehmende Technisierung den Menschen die Arbeit wegnehme: Es ist falsch, in digitalen Zeiten gleich alles wegwerfen zu wollen. Die Maschine braucht den Menschen, um ihm nützlich zu sein.“ Mit einer fundierten Zukunftsstrategie, so Mićić, ließe sich Freude und Fairness auf die Mitarbeiter übertragen. 

Dr. Hans Nühlen sieht den digitalen Wandel so: „Autonomes Fahren und gemeinsam genutzte Fahrzeuge werden in zehn Jahren zum Alltag gehören.“ So lange müssen die Moerser nicht auf Neues von Nühlen warten. Noch in diesem Jahr werde er zwei neue Geschäftsfelder vor „mobilem Hintergrund“ vorstellen, so Nühlen am Montag.  

Quelle:NRZ, 15.März 2019

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